Transnationaler Workshop zu “best practices” in Straßburg

Von 12. Bis 14. September trafen sich Arbeitsgruppen aus den 7 europäischen Ländern die Teil des Projekts “Urbagri4Women” sind, um “good practice” Beispiele zur Förderung der Inklusion von Migrantinnen durch Bildung und landwirtschaftliche Aktivitäten in Gemeinschaftsgärten kennenzulernen.

Die österreichische Delegation, begleitet von der nationalen Projektleiterin Téclaire Ngo Tam (Südwind), nahm an diesem Workshop mit vier InteressensvertreterInnen teil:

+ Ida Zahradnik, Kunsttrainerin im ArtSocialSpace Brunnenpassage

+ Renate Sova, Sonderschulpädagogin und langjährige Aktivistin im Bereich Interkulturalität und Entwicklungszusammenarbeit

+ Daniela Fasching, Mitglied des Gemeinschaftsgartens “Salat Piraten”

+ Abou Bousso, Event Manager und Mitarbeiter von Radio Africa TV

Der erste Weg führte die TeilnehmerInnen zu einer NGO, Foyer Notre Dame, die schutz- und hilfesuchende Menschen unterstützt und ihre soziale und berufliche Teilnahme an der Gesellschaft fördert. Danach stand ein Besuch von CIMADE am Programm, einer NGO die tausende MigrantInnen, AsylbewerberInnen und Flüchtlinge in behördlichen und rechtlichen Fragen unterstützt.

Am Nachmittag des ersten Tages, besuchte die Gruppe “Les jardins de la Montagne Verte”, eine NGO die Menschen beim sozialen und beruflichen Wiedereinstieg durch landwirtschaftliche Aktivitäten unterstützt, sowie den Garten von AMSED. Dort hatten die TeilnehmerInnen die Möglichkeit Migrantinnen aus dem Projekt zu treffen und sich auszutauschen.

Für den nächsten Tag stand ein landwirtschaftlicher Workshop in einem Roma Lager auf dem Programm, wo die TeilnehmerInnen mehr über die Aktivitäten zur Förderung der beruflichen und sozialen Inklusion von Roma Frauen erfahren durften. Auch das sozio-kulturelle Zentrum von Neuhof, einer der Orte wo AMSED gemeinsam mit der Stadt Straßburg und anderen NGOs Projektaktivitäten zur Förderung von Migrantinnen umsetzt, wurde besucht.

Der letzte Tag stand ganz im Zeichen der Präsentation der Exkursionen und des Austauschs über all die “good practice” Beispiele die von den TeilnehmerInnen besucht wurden. So konnten Erfahrungen, Eindrücke und Ideen miteinander geteilt werden.

„Urbagri4Women“ vereint 7 Organisationen aus 7 europäischen Ländern, AIDGLOBAL (Portugal), AMSED (Frankreich), CARDET (Zypern), GYROS (England), IED (Griechenland), Südwind (Österreich) und TAMAT (Italien), Projektträger. Das Projekt wird gefördert durch den „Asyl,- Migrations- und Integrationsfond“ der Europäischen Union.

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